Klinikum Crailsheim

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MRT

Magnetresonanztomographie

MRT aller Körperregionen einschließlich
MR Angiographie, Mamma-MRT, Kardio-MRT, MR Intervention.

Die Magnetresonanz-Tomographie wird kurz MR-Tomographie, MRT oder auch Kernspin-Tomographie genannt. Mit der Methode lassen sich hochaufgelöste Schnittbilder des Körpers anfertigen, mit denen sich exakten Diagnosen von Erkrankungen erstellt werden können. Das Verfahren arbeitet mit hohen Magnetfeldern, die um etwa das 30.000-fache des Erdmagnetfeldes betragen. Die Magnetfeldstärke wird dabei in der Einheit Tesla gemessen. Die üblicherweise eingesetzten Hochleistungsgeräte arbeiten mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 bis 3,0 Tesla. Zur Bildgebung werden zudem elektromagnetische Hochfrequenzstrahlen im Radiowellenbereich eingesetzt. Das Verfahren benötigt also keine Röntgenstrahlen. Seit Juni 2016 ist im Klinikum Crailsheim mit dem MAGNETOM Aera System 24 von SIEMENS ein MRT der neuesten Generation in Betrieb.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert Schnittbilder und 3D-Darstellungen der Körperorgane mit hohem Weichteilkontrast und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit in der anatomischen Darstellung aus. Sie wird häufig eingesetzt bei orthopädischen Fragestellungen (Gelenke, Wirbelsäule, muskuläre Erkrankungen), zur nicht invasiven Darstellung von Gefäßen, zur Beurteilung der inneren Organe (z.B. bei Tumorerkrankungen) und für neurologische Fragestellungen. Die Mamma-MRT ist eine ergänzende Untersuchung der weiblichen Brust, in der Kardio-MRT können Durchblutungsstörungen des Herzens nicht invasiv erkannt werden.

Im Zentrum für Radiologie  im Klinikum Crailsheim werden alle modernen Methoden der MRT zur Früherkennung und Diagnostik von Erkrankungen durchgeführt. Sie werden dabei von Experten betreut, die auf einem international aktuellen Kenntnisstand alle Untersuchung sämtlicher Körperregionen durchführen können. Zudem werden diverse organspezifische Spezialuntersuchungen angeboten, die spezielle und neuartige Methoden zur Diagnostik darstellen. Diese Untersuchungen umfassen die Darstellung der Organform und Funktion.

Die MRT Angiographie ist eine moderne und ideale Methode um die Schlagadern des Körpers dreidimensional im Raum abzubilden. Mit dieser Methode ist es möglich, in allen Raumebenen Verengungen oder Verschlüsse von Gefäßen ohne Risiken darzustellen. Das Risiko einer Strahlenexposition oder die Applikation jodhaltigen Kontrastmittels entfällt.

Die MRT Angiographie ist in vielen jedoch nicht in allen Fällen eine Alternative  zur üblichen Digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) mit Röntgenstrahlen. Die MRT Angiographie ist bei Kindern und Jugendlichen ohne Risiko anzuwenden. Das Ein-führen eines Katheters zur KM Applikation ist nicht notwendig. In der Gefäßdiagnostik von Erwachsenen kann bei einer eingeschränkten Nierenfunktion oder  einer KM-Allergie die MRT Angiographie eine wertvolle und diagnostisch richtungsweisende Methode darstellen.

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