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Kreis liefert das Beste

"Kreis liefert das Beste, was er hat" 

Zuschuss Ausschussmitglieder empfehlen einstimmig, finanzielle Mittel ans Diakonie-Klinikum in Schwäbisch Hall freizugeben. Eine halbe Million Euro sollen in eine neue Anlage in der Gefäßmedizin fließen. Von Marcus Haas

Kreisklinikum Crailsheim und Diakonie-Klinikum Hall pflegen eine strategische Partnerschaft, die auf einem gemeinsamen medizinischen Strukturkonzept beruht. Landrat Gerhard Bauer verweist im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Schulen auf die Vorlage, wonach das Diak fürs Kreisklinikum beispielsweise entgeltliche Dienstleistungen in der Buchhaltung, der Patientenabrechnung und der Pflegeschule übernimmt.

Die beiden Krankenhäuser arbeiten in medizinischen Bereichen wie beispielsweise Geburtshilfe und Neurologie zusammen. Gespräche über mögliche gemeinsame Wachstumsfelder wie beispielsweise Telemedizin und Gefäßchirurgie laufen. In den Bereich Gefäßchirurgie gehört die neue Angiographie-Anlage fürs Diak – diese Anlagen liefern Röntgenbilder des Gefäßsystems im ganzen Körper und ermöglichen Ärzten, den Gesundheitszustand des Systems zu beurteilen. Dem Kreiszuschuss von einer halben Million Euro muss nun noch der Kreistag zustimmen. Vom Diak wurde eine Zusammenarbeit in der Gefäßchirurgie angeboten. Ein Gefäßchirurg wird auf Teilzeitbasis (50 Prozent) am Kreisklinikum angestellt. Eine Varizensprechstunde und die ambulante Krampfaderoperation sollen voraussichtlich im Herbst in Crailsheim angeboten werden.

Fraktionen stimmen zu

Sprecher der Fraktionen machen deutlich, dass sie dem Zuschuss ans Diak zustimmen. SPD-Kreisrätin Helga Hartleitner betont, dass sowohl das Kreisklinikum Crailsheim als auch das Diakonie-Klinikum in Schwäbisch Hall einen Nutzen von der Investition in eine neue Angiographie-Anlage am Diak haben sollen. Sie sieht die Zusammenarbeit nun als „Win-win-Situation“. Falls das in der weiteren Entwicklung doch nicht der Fall sein sollte, dann werde das der Landrat als neues Diak-Aufsichtsratsmitglied wieder einrichten.

Das sieht Siegfried Trittner ähnlich. Der Fraktionsvorsitzende der Freien findet, dass die Kooperation zwischen den beiden Häusern auf einem guten Weg sei. Der Landkreis gehe mit dem Zuschuss nun in Vorleistung. „Der Kreis liefert das Beste, was er hat“, betont der Kreisrat. Und nennt neben dem Zuschuss von einer halben Million vor allem den Landrat als Diak-Aufsichtsrat, wodurch sich die Zusammenarbeit weiter verbessern werde.

„Wir sehen die Kooperation kritisch und werden sie aufmerksam begleiten“, betont Jens Zielosko. Der CDU-Kreisrat fragt zur Telemedizin nach, einem von vier genannten möglichen gemeinsamen Wachstumsfeldern. Es sei als Übergangslösung geplant, dass das Diak die telemedizinische Versorgung des Kreisklinikums Crailsheim realisiere. Wann sei es so weit? „Wir sind optimistisch“, antwortet Kreisklinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt.

Haller Tagblatt / Hohenloher Tagblatt / Rundschau Gaildorf / 07.07.2017 / Marcus Haas

Chefarzt Dr. Claus-Georg Schmedt berät am Diak eine Patientin im Bereich der Gefäßmedizin. Am Kreisklinikum Crailsheim sollen ab Herbst ambulante Krampfaderoperationen und eine Varizensprechstunde angeboten werden. Beide Häuser arbeiten zusammen.
Foto: Diak
Chefarzt Dr. Claus-Georg Schmedt berät am Diak eine Patientin im Bereich der Gefäßmedizin. Am Kreisklinikum Crailsheim sollen ab Herbst ambulante Krampfaderoperationen und eine Varizensprechstunde angeboten werden. Beide Häuser arbeiten zusammen.
Foto: Diak