Klinikum Crailsheim

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Aktuelles aus der Presse

27 Millionen

27 Millionen für den Anbau ans Klinikum

Gesundheitswesen. Wenn das Sozialministerium mitmacht, kann der Spatenstich im Frühjahr 2020 stattfinden.

Crailsheim. Als „nicht gerade schön, aber nachvollziehbar“ bezeichnete Jens Zielosko, der neue Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, die auf 27 Millionen Euro angestiegenen Kosten für die Erweiterung des Kreisklinikums in Crailsheim. In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses des Kreistages hatte Johannes Stubbs vom Architektenbüro Ludes die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für den Anbau an den Neubau vorgelegt.

Auch Siegfried Trittner, der Fraktionsvorsitzende der Freien, ist alles andere als begeistert von der jetzt im Raum stehenden Summe. Er verwies auf Unterlagen aus dem Jahr 2016, wo der Anbau noch mit zwölf Millionen Euro veranschlagt war. Beide Kreisräte wollten mit ihren Wortmeldungen nicht das Neubauvorhaben grundsätzlich in Frage stellen, forderten aber die Kreisverwaltung auf, den medizinischen Mehrwert der Investition in einer schriftlichen Vorlage aufzuzeigen. Das sei auch erforderlich, um die Notwendigkeit des Projekts der Öffentlichkeit vermitteln zu können. Geplant ist, die Frauenklinik und die Geriatrie, die im Neubau keinen Platz mehr hatten, in dem Anbau unterzubringen.

Die Frage des FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Friedrich Bullinger nach der Höhe der Förderung konnte Landrat Bauer nicht konkret beantworten. Er hofft, dass der Anbau ins Krankenhausbauprogramm 2019 kommt und in etwa so gefördert wird wie der Neubau, also mit rund 50 Prozent. Ob denn weiter steigende Preise bis zu einem möglichen Baubeginn 2020 in der Kostenberechnung enthalten sind, wollte SPD-Kreisrätin Helga Hartleitner wissen. Architekt Stubbs bestätigte, dass ein Steigerungsfaktor berücksichtigt worden sei.

Hohenloher Tagblatt / 20.10.2018 / Andreas Harthan

Da, wo hinter dem Neubau ein Parkplatz ist, soll der Anbau erstellt werden.
Foto: Harthan
Da, wo hinter dem Neubau ein Parkplatz ist, soll der Anbau erstellt werden.
Foto: Harthan